14.2.05

Die Welle

Ich bin aufgewacht. Draußen war ein lautes Getöse. Ich dachte es sei der Wind. Um mich zu vergewissern, stand ich auf und ging zum Fenster. Der Mond schien. Man sah keine Wolke. Und doch fegte ein brutaler Sturm draußen. Unser Haus stand genau am Starnd. Doch wo war der Strand? Alles was ich sah, war das Meer. Es war ein ungemütliches Meer, wie ich es zuvor nicht gesehen habe. Meterhohe Wellen brachen kurz vor dem Haus. Einige schafften es sogar an mein Fenster. Es knallte ganz schön und ich dachte, dass es bald bricht. Ich wollte meine Mutter hohlen. Ich schaute mich im Zimmer um. Sie schlief tief. Ich versuchte sie zu wecken. Nach ein paar Minuten habe ich es dann geschafft. Endlich kam sie mit ans Fenster. Wir starrten raus. Das Meer war verschwunden. Wir sahen nichts. Doch ein lautes Getöse war zu hören. Es kam immer Näher. Nach kurzer Zeit wussten wir, was das Getöse war. Eine riesige Welle gaffte uns entgegen. Hässlich und grausam sah sie aus. Es gab kein entkommen. Ich merkte noch wie meine Mutter ihren Arm um mich lag...